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Ausstellung "Grenzüberschreitungen erleben" in Leonberg eröffnet

Es ist geschafft. Nach 3 Jahren Entwicklung und Planung sowie einem intensiven Endspurt sind alle Exponate aufgestellt.

Die Ausstellungseröffnung fand am 21.05.2017 statt. 19 Steinbilderhauer stellen Ihre Exponate auf der alten Autobahntrasse in Leonberg aus. Die Werkschau „Grenzüberschreitungen erleben“ wurde von der Steinmetz- und Steinbildhauerinnung der Kreise Ludwigsburg/Böblingen/Rems-Murr ins Rollen gebracht. Sie ist bis zum 03.Juni 2018 zu sehen.
Entgegen den üblichen Kunstprojekten an Orten, die ein möglichst großes Publikum frequentiert, wählte die Steinmetzinnung in Leonberg einen Ort im Übergang. Die landschaftlich geprägte Grünfläche mitten im Stadtgebiet bietet einen Raum für kontextbezogenes Arbeiten. Nach dem Verfall einer großen Straße macht die Ausstellung diesen Ort für ein ganzes Jahr auf eine neue Art zugänglich. Zusätzlich verändert der meteorologische Wandel auch den Blick auf die Kunstwerke.
Die Struktur des Projekts folgt keinem kuratorischen Prinzip, sondern setzt auf eine gemeinsame Entwicklung in einer heterogenen Gruppe von Steinmetzen. So fügen sich zwanzig Einzelne in ein Gesamtensemble ein.
Gemeinsamer Nenner der Ausstellung ist ein einheitlicher Sockel aus einem gepressten Schrott-Auto. Der „Schrottsockel“ wird mit einer handwerklich gearbeiteten Steinskulptur verbunden. Als Anstoß diente die Beschäftigung der Akteure mit dem Zwischenraum von Stadt, grüner Insel, Autobahn und dort lebenden Menschen.
Das Aktivkreismitglied Stefan Machmer ist mit seiner Skulptur "Möbiusband" dabei.

Hier ein paar Impressionen der Eröffnung